Welche Bettdecke ist die beste? Der Ratgeber nach Ihren Bedürfnissen

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Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen, und doch nehmen wir uns oft weniger als zehn Minuten Zeit für die Wahl der Bettdecke. Die „beste Bettdecke“ gibt es nicht absolut: Es ist diejenige, die zu Ihrer Zimmertemperatur, Ihrer Art zu schlafen und der Größe Ihres Bettes passt. Dieser Ratgeber geht die vier Kriterien durch, die den Unterschied machen.

1. Das Material: natürlich oder synthetisch

Daunen und Federn

Daunen sind warm und leicht. Dafür brauchen sie eine sorgfältigere Pflege: Das Trocknen dauert lange und muss vollständig sein, damit kein feuchter Geruch entsteht.

Synthetikfasern

Heutige Mikrofasern und Hohlfasern sollen die Bauschkraft von Daunen nachbilden. Ihre Stärke ist die Pflege: Die meisten sind maschinenwaschbar. Prüfen Sie vor dem Kauf einer großen Größe immer das Waschetikett und das Fassungsvermögen Ihrer Maschine.

2. Die Wärme: Winter-, Sommer- oder 4-Jahreszeiten-Bettdecke

Das Füllgewicht (in g/m²) gibt die Menge der Füllung an, also die Wärme:

  • Sommerdecke: um 200 g/m², für warme Nächte oder gut geheizte Zimmer.
  • Übergangsdecke: um 300 bis 350 g/m², für die Übergangszeit.
  • Winterdecke: 400 g/m² und mehr, für Menschen, die leicht frieren, oder kühle Zimmer.

Wenn Sie nicht mehrere Bettdecken aufbewahren möchten, vereint die 4-Jahreszeiten-Bettdecke zwei Lagen, die man je nach Jahreszeit einzeln oder zusammen nutzt. Wie sie funktioniert und wie Sie sie wählen, erklärt unser Ratgeber zur besten 4-Jahreszeiten-Bettdecke.

3. Hülle und Steppung

Die Hülle ist der Stoff, der die Füllung umschließt. Ein dichtes Gewebe hält die Fasern besser zurück; eine atmungsaktive Hülle mindert das Gefühl feuchter Wärme.

Die Steppung hält die Füllung an ihrem Platz. Eine Karo- oder Kassettensteppung verteilt die Wärme über die ganze Fläche; zu weit auseinanderliegende Linien lassen die Füllung zu den Füßen rutschen.

4. Die Größe: Der Überhang macht den Komfort

Eine Bettdecke sollte auf jeder Seite 30 bis 40 cm über die Matratze hinausragen, damit beim Bewegen keine Luft hereinkommt. Richtwerte:

  • Bett 140x190: Bettdecke 220x240 cm.
  • Bett 160x200 oder 180x200: Bettdecke 260x240 cm.
  • Bett 90x190: Bettdecke 140x200 cm.

Alle Formate finden Sie in unserer Tabelle der Bettdeckengrößen.

Kurz gesagt: so wählen Sie

Ihre Situation Empfehlung
Sie frieren oft, kühles Schlafzimmer Winterdecke, 400 g/m² und mehr
Ihnen ist oft warm Leichte Decke, um 200 g/m²
Eine einzige Bettdecke für das ganze Jahr 4-Jahreszeiten-Bettdecke mit zwei Lagen
Vor allem einfache Pflege Maschinenwaschbare Synthetikfüllung

Denken Sie auch an den Rest des Bettes: eine passende Matratze und einen Matratzenschoner, der sie sauber hält.

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Häufige Fragen

Welche Bettdecke, damit einem nachts nicht zu warm wird?

Eine Decke mit geringem Füllgewicht, um 200 g/m², mit atmungsaktiver Hülle. Bei einer 4-Jahreszeiten-Bettdecke können Sie auch nur die leichte Lage nutzen.

Wie wäscht man eine große Bettdecke?

Folgen Sie dem Etikett. Eine große Bettdecke braucht eine Maschine mit großem Fassungsvermögen: Ist Ihre zu klein, ist eine Waschsalon-Maschine ab 10 kg sicherer.

Welches Füllgewicht wählen?

Etwa 200 g/m² für den Sommer, 300 bis 350 g/m² für die Übergangszeit, 400 g/m² und mehr für den Winter.

Sollte die Bettdecke größer als das Bett sein?

Ja, immer: Rechnen Sie mit 30 bis 40 cm Überhang auf jeder Seite.

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